womanstar ‎Hermine Heli‏‎ [I57406]‎
Geboren ‎7 mei 1876 (13 Iyar 5636) Vallendar (Germany)‎, bron: (Stolpersteininitiative Stuttgart-West van Margot Weiss).
Overleden ‎23 sep 1942 (12 Tishrei 5703) Theresienstadt, Tsjechie‎, leeftijd 66 jaar, doodsoorzaak: vermoord, bron: (Stolpersteininitiative Stuttgart-West van Margot Weiss)

Gehuwd ‎2 mrt 1942 (13 Adar 5702) Buchau am Federsee (Germany), leeftijd 65 jaar, bron: (Stolpersteininitiative Stuttgart-West van Margot Weiss) met:

manstar Siegfried Fleursheimer‏‎ [I57405], leeftijd bij huwelijk 77 jaar
Geboren ‎26 jun 1864 (22 Sivan 5624) Breisach zur Welt, Germany‎, bron: (Stolpersteininitiative Stuttgart-West van Margot Weiss).
Overleden ‎7 sep 1942 (25 Ellul 5702) Theresienstadt, Tsjechie‎, leeftijd 78 jaar, doodsoorzaak: vermoord, bron: (Stolpersteininitiative Stuttgart-West van Margot Weiss)
1e huwelijk met: Lina Richheimer, ‎2e huwelijk met: Hermine Heli
Siegfried Fleursheimer kam am 26. Juni 1864 in Breisach zur Welt. Mit seiner um fünf Jahre jüngeren Frau Lina, einer geborenen Richheimer, lebte der gelernte Kaufmann seit 1898 in der Militärstrasse 49, der heutigen Breitscheidstrasse. Fleursheimer war Teilhaber der Firma Heinrich Richheimer & Cie, Lederwaren und Reiseartikel, mit Sitz im Stuttgarter Westen.
Lina Richheimer starb am 17. Mai 1940. Der Witwer wurde am 2. März 1942 nach Buchau am Federsee umgesiedelt. Dort heiratete er am 29. Juli des gleichen Jahres die Witwe Hermine Mayer, die als Hermine Heli am 7. Mai 1876 in Vallendar bei Koblenz geboren war.
Die zwei alten Leute wurden am 22. August 1942 zusammen mit weiteren 937 zumeist betagten Menschen aus so genannten jüdischen Altersheimen vom Stuttgarter Nordbahnhof aus in das „Altersghetto“ nach Theresienstadt deportiert, in großes Elend. In den überfüllten Gebäuden „fehlten die öfen, die Lichtleitungen waren mit den Kontakten herausgerissen, die meist nicht spülbaren Aborte unbrauchbar … In den Räumen und in den Höfen lagen Berge von Unrat. Ratten und Ungeziefer hatten sich eingenistet … Es fehlten Krankenhäuser und Krankenstuben. Man legte die Kranken auf die bloße Erde; oft blieben sie unbedeckt wie die Menschen in den übrigen Stuben. Die Menschen starben friedlos und unbehütet ohne Zuspruch, ohne freundlichen Blick. Dieser Jammer unterschied sich in nichts von dem Verenden in dem ‚Revier’ eines Konzentrationslagers – es war ein namenloses Sterben.“ (aus: H.G. Adler: Theresienstadt 1941 – 1945. Tübingen 1955, S. 106f.) Auch Siegfried Fleursheimer starb bald nach der Ankunft am 7. September 1942. Seine Frau wurde mit den noch überlebenden zur Vernichtung nach Treblinka transportiert.
Das Haus Breitscheidstraße 49 steht noch. Heute erinnert ein Stolperstein vor dem Haus an Siegfried Fleursheimer, der dort so lange Zeit lebte. Hermine Mayers (spätere Fleursheimer) gedenkt man mit einem Stolperstein in der Arminstraße 38 im Stuttgarter Süden.

Autorin: Margot Weiß, Initiative Stuttgart-West, im September 2006

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