womanstar ‎Helene Weinberger‏‎ [I57275]‎, dochter van Emanuel Weinberger en Bertha Jeselsohn‏.
Geboren ‎17 sep 1897 (20 Ellul 5657) Mannheim, Baden Wurtemberg, Duitsland‎, bron: Genealogie/Parenteel: Richheimer from Gemmingen, bron: Gedenkbuch fur die Karlsruhe Juden, overleden ‎1942 Auschwitz, Polen‎, 44 of 45 jaar, doodsoorzaak: vermoord, bron: Central Database of Shoah Victims Names
We have found additional information in the database of Yad Vashem:

Helena Richheimer nee Weinberger was born in Mannheim in 1897 to Emil and Bertha. She was a housewife and married to Siegfried. Prior to WWII she lived in Karlsruhe, Germany. During the war she was in Germany. Helena perished in 1942 in Auschwitz, Camp at the age of 45. This information is based on a Page of Testimony submitted on 01-Jan-1987 by her son Werner

Gehuwd ‎6 jul 1920 (20 Tamuz 5680) Mannheim, Baden Wurtemberg, Duitsland, bron: Genealogie/Parenteel: Richheimer from Gemmingen, bron: Gedenkbuch fur die Karlsruhe Juden (21 of 22 jaar gehuwd) met:

manstar Siegfried Richheimer‏‎ [I57274], zoon van Adolph Richheimer en Eugenie Jeselsohn‏.
Geboren ‎27 sep 1891 (24 Ellul 5651) Karlsruhe, Baden-Wurttemberg, Duitsland‎, bron: Genealogie/Parenteel: Richheimer from Gemmingen, bron: Gedenkbuch fur die Karlsruhe Juden, overleden ‎1942 Auschwitz, Polen‎, 50 of 51 jaar, doodsoorzaak: vermoord, bron: Genealogie/Parenteel: Richheimer from Gemmingen
We have found additional information in the database of Yad Vashem:

Siegfried Richheimer was born in Karlsruhe in 1891 to Adolph and Eugena. He was a merchant and married to Helena. Prior to WWII he lived in Karlsruhe, Germany. During the war he was in Germany. Siegfried perished in 1942 in Auschwitz, Camp at the age of 51. This information is based on a Page of Testimony submitted by his son Werner.
From 1920 untill 1925 Siegfried Richheimer had a small perfume factory and a wholesale business. In 1926 he was a salesman for textiles.
Aus "Gedenkbuch für die Karlsruher Juden"

Dann kam der Schicksalstag der badischen und saarpfälzischen Juden: am 22. Oktober 1940 wurden sie in einer Blitzaktion nach Südfrankreich nach Gurs deportiert, auch die ganze Familie Siegfried Richheimer, mit ihnen auch die langjährig bei seinen Eltern tätige Hausangestellte Gertrud Oppenheimer, aus Neckarsteinach stammend, die im gleichen Haus wohnte. Über die Deportation, über die Ankunft im Lager, über die miserablen Lebensbedingungen, über die unsäglichen hygienischen Verhältnisse, über den Hunger ohne Ende, über das Sterben hunderter, insbesondere älterer Menschen an Erschöpfung, ist an anderer Stelle und von zahlreichen Autoren in Erlebnisberichten geschrieben worden, das soll hier nicht wiederholt werden.

Im März 1941 wurden mehrere hundert Häftlinge in das Lager Rivesaltes (bei Perpignan) verlegt, hauptsächlich Familien mit Kindern. Alle waren froh, nach schlimmen Wintermonaten weg zu kommen, es konnte nur besser werden. Und in der Tat, in Rivesaltes gab es steinerne Baracken mit Fenstern, nicht zugige, dünnwandige Holzbaracken ohne Fenster mit Dachluken, und bessere hygienische Verhältnisse. Aber die Hoffnung auf bessere Verpflegung blieb ein Wunschtraum, sie hungerten genauso wie zuvor in Gurs. Und ohne die Hilfe von im Ausland lebenden Verwandten oder Freunden - in Form von Geld und Päckchen mit Lebensmitteln und anderen notwendigen Dingen - wäre das Leben noch sehr viel schwerer gewesen. Es ist anzunehmen, obwohl nicht dokumentiert, dass die Schweizer Verwandten - von ihnen wird noch berichtet - auch derartige Hilfe geleistet haben. Hier in Rivesaltes gab es Schulunterricht für die Kinder, was dringend notwendig war, um wenigstens ein Minimum eines geregelten Tagesablaufs für die Kinder zu haben. Am 11. März 1941 kamen auch Siegfried und Helene Richheimer mit den Kindern Lore und Werner nach Rivesaltes, auch der Vater von Helene Richheimer, Emil Weinberger, der dort am 8. Februar 1942 im Alter von 71 Jahren verstarb, obwohl er bei der Deportation noch bei bester Gesundheit war.
Es wird eine rege Korrespondenz mit den Schweizer Verwandten und mit der in den USA lebenden Schwester von Helene Richheimer gegeben haben, aber nichts blieb erhalten.

Als im August 1942 die Transporte von Rivesaltes nach Drancy immer größeren Umfang annahmen, kamen die Aktivisten der verschiedenen Kinderhilfswerke - insbesondere OSE (Oeuvre de Secours Aux Enfants) und Quäker - verstärkt in die Lager und bedrängten die Eltern von Kindern, ihnen diese für eine Unterbringung in Kinderheimen, Waisenhäusern oder anderen Einrichtungen zu übergeben, in der Hoffnung, sie so vor einer Deportation zu schützen. Die Hilfsorganisationen wurden allerdings auch vielfach von Eltern inständig gebeten, ihre Kinder zu übernehmen.
Die Kinder Lore und Werner Richheimer wurden am 13. August 1942 von ihren Eltern getrennt, Quäker-Aktivisten brachten sie in ein Quäker-Kinderheim in Vernet-les-Baines (unweit von Rivesaltes), ein ehemaliges Hotel. Das war das letzte Mal, dass die Kinder ihre Eltern sahen.

Siegfried und Helene Richheimer kamen alsbald - am 23. August 1942 - in das Durchgangslager Drancy bei Paris, am 26. August 1942 wurden sie mit Transport Nr. 24 nach Auschwitz deportiert. Der Transport umfasste 1.002 Personen, 937 wurden sofort nach Ankunft vergast, 27 Männer und 36 Frauen wurden selektiert, 24 haben die Befreiung von Auschwitz überlebt, Siegfried und Helene Richheimer waren nicht darunter.

Das Heim in Vernet-les-Bains war überfüllt, die hygienischen Verhältnisse schlecht, die Verpflegung sehr schlecht, eine ärztliche Versorgung gab es nicht, das Heim stand unter Bewachung, die Kinder trauten sich nicht auf die Straße - schrieb Lore nach dem Kriege aus ihrer Erinnerung. Als das Heim im Dezember 1942 aufgelöst wurde, kamen sie in ein anderes Heim in Nurieux ( Department Ain). Die Lebensbedingungen seien ähnlich denen im vorigen Heim gewesen, schrieb Lore. Und Werner berichtet, dass seine acht Jahre ältere Schwester sich rührend fürsorglich um ihn gekümmert habe, von ihrer - schmalen - Essensration habe sie ihm immer etwas abgegeben, darüber hinaus habe sie für ihn - auch für andere Heimkinder - Schals und Fäustlinge für den kalten Winter gestrickt.

Nachdem bekannt geworden war, dass Siegfried und Helene Richheimer deportiert worden waren und nicht zurück kommen würden (dass sie bereits in Auschwitz umgebracht worden waren, war jedoch nicht bekannt), sahen sich die Schweizer Verwandten aus Lugano und aus Genf veranlasst, die Kinder in die Schweiz zu holen und trafen alle dafür erforderlichen organisatorischen Vorbereitungen.
Am 15. Mai 1943 holte eine Frau, deren Namen nicht bekannt ist, die Kinder in Nurieux ab. In Massery wurde ein Stop eingelegt. In Annemasse bekamen sie im Schweizer Reisepassbüro ihre Pässe für die Einreise in die Schweiz von einem Herrn Sessler, der ihnen auch zeigte, wie und wo die Grenze überschritten werden konnte. Am 17. Mai 1943 kamen sie zur Grenze über Hermance über Chens, noch immer in Begleitung der anonymen Frau, gegen 11:00 Uhr gingen sie allein und ganz unspektaktulär über die Grenze und wurden auf Schweizer Seite von ihren Genfer Verwandten, Evet, Enkeltochter der Luganer Verwandten, und Ehemann John Brunschwig, Rechtsanwalt in Genf, in Empfang genommen. Der Grenzübertritt in die Schweiz war trotz Pass und Einreisevermerk illegal, denn sie hatten keine Erlaubnis, Frankreich zu verlassen. Zur Erledigung der üblichen Formalitäten für Flüchtlinge kamen sie für die nächsten zwei Tage in das Auffanglager Cropettes in Genf und danach zur Familie Brunschwig bis eine Pflegefamilie gefunden wurde, die bereit war, sie aufzunehmen. Allerdings befanden sich die Kinder die meiste Zeit im Krankenhaus, weil sie durch die permanente Unterernährung das Essen nicht bei sich behalten konnten. Die gesuchte Pflegefamilie war dann die Familie Dr. Max Rothschild in Hergiswil am See (Kanton Niederwald). Dr. Rothschild, im Hegaudorf Randegg geboren, war Arzt in Mannheim, verheiratet mit einer Schweizerin, war bereits Ende 1933 mit Frau und drei kleinen Kindern nach Italien emigriert und kam vor dem Krieg in die Schweiz, durfte hier aber nicht praktizieren. Die Verwandten der Kinder aus Lugano bezahlten für den Aufenthalt. Bis zu ihrer Ausreise in die USA blieben die Kinder bei den Rothschilds und besuchten die Schule am Ort.
In den USA kamen die Kinder zur - oben schon erwähnten - Schwester der Mutter, Gertrude, die im Juni 1936 in die USA auswanderte, später in Milwaukee - kinderlos - mit Max Mayersohn, der ursprünglich aus Rastatt stammte und im März 1937 in die USA auswanderte, verheiratet und bereit war, die Kinder aufzunehmen. Max Mayersohn war auch der Vormund für Werner Richheimer bis zu dessen Volljährigkeit, er starb 1965. Gertrude Mayersohn heiratete 1970 wieder, und zwar Ludwig Strauss, der 2002 starb. Sie lebt noch immer, 99-jährig, in einem Pflegeheim.

Lore und Werner Richheimer reisten am 4. Januar 1947 in die USA. Sie besuchten in Milwaukee die High School, Lore machte hier im Juni 1949 ihr Examen, Werner im Januar 1956.
Lore heiratete 1949 den aus Berlin stammenden John ( Joachim) Levy. Sie bekamen zwei Söhne. 1975 starb Lore Levy an Krebs, noch nicht 46-jährig. Zehn Jahre später, 1985, starb auch ihr Mann, ebenfalls an Krebs.
Werner Richheimer studierte Zahnmedizin, wurde 1962 graduiert, absolvierte danach seinen zweijährigen Militärdienst als Zahnarzt, und hat seit 1964 eine eigene Praxis bei Milwaukee. 1960 heiratete er und hat zwei Söhne und zwei Töchter.
, bron: Gedenkbuch fur die Karlsruhe Juden

Kinderen:

1.
manWerner Richheimer‏‎ [I57277]

living - details excluded

2.
womanLore Richheimer‏‎ [I57276]
Geboren ‎14 okt 1929 (10 Tishrei 5690) Karlsruhe, Baden-Wurttemberg, Duitsland‎, bron: Genealogie/Parenteel: Richheimer from Gemmingen, bron: Gedenkbuch fur die Karlsruhe Juden, overleden ‎1975 USA‎, 45 of 46 jaar, doodsoorzaak: cancer, bron: Genealogie/Parenteel: Richheimer from Gemmingen


Gezins gebeurtenissen
Neem contact op.