|
|
|||
![]() Moritz Richheimer [I57190]Zoon van Moritz Richheimer en Helene Linder. Geboren 4 jul 1895 (12 Tamuz 5655) Gemmingen, Baden-Wurttemberg, Germany, bron: Genealogie/Parenteel: Richheimer from Gemmingen. Overleden 1943 Kdo Majdanek, leeftijd 47 of 48 jaar, doodsoorzaak: vermoord, bron: Genealogie/Parenteel: Richheimer from Gemmingen We have found additional information in the database of Yad Vashem: Maurice Richheimer was born in Guenuncher in 1895. During the war he was deported with Transport 50 from Drancy to Majdanek on 04/03/1943. Maurice perished in the Shoah. This information is based on a List of deportation from France found in the Le Memorial de la deportation des juifs de france, Beate et Serge Klarsfeld, Paris 1978 Aus "Gedenkbuch für die Karlsruher Juden" Aus den Deportationslisten ergibt sich schließlich, dass Moritz Richheimer am 4. März 1943 von dem Sammellager Drancy bei Paris mit Transport Nr. 50 nach Auschwitz kam. Der Transport umfasste 1003 Personen, von denen bei Ankunft mindestens 950 sofort ermordet wurden, wieviele selektiert wurden, ist nicht dokumentiert, nur drei haben überlebt. Aus "Gedenkbuch für die Karlsruher Juden" Moritz Richheimer wurde am 4. Juli 1895 als jüngstes von vier Kindern des Kaufmanns Moritz Richheimer (geboren am 12. November 1855 in Gemmingen als Moses R.) und seiner Ehefrau Helene, geborene Linder (geboren am 23. April 1858 in Eschenau), in Gemmingen geboren. Sein Vater war acht Monate zuvor, am 26. Oktober 1894, an einem Herzleiden gestorben, die Mutter musste also die vier Kinder allein groß ziehen. Moritz Richheimer machte eine kaufmännische Lehre bei der Zigarrenfabrik Moses Richheimer in Stuttgart, die dort - nach Anfängen in Gemmingen - seit 1905 ansässig war. Moses Richheimer (geboren 1849), der Gründer dieser Fabrik, war als Moritz Richheimer seine Lehre dort 1911 antrat, schon einige Jahre zuvor gestorben. Die Mutter von Moritz Richheimer, Helene Richheimer - Bloch, zog am 1. November 1911 von Gemmingen nach Stuttgart, um bei ihrem Sohn zu sein, die anderen Kinder waren aus dem Haus. Im Jahre 1919 startete Moritz Richheimer, in der Familie auch liebevoll Morle genannt, in Karlsruhe eine über viele Jahre erfolgreiche berufliche Karriere: er gründete zusammen mit seinem Schwager Bernhard Heumann (geboren am 25. August 1898 in Impfingen/Tauberbischofsheim), der mit seiner Schwester Fanny verheiratet war, die Firma Karlsruher Elektrizitätsgesellschaft m.b.H., in gemieteten Geschäftsräumen in der Adlerstraße 35; Moritz Richheimer, der als technisch sehr versiert und interessiert galt, war Geschäftsführer, Bernhard Heumann Prokurist. Die Firma gehörte beiden zu gleichen Teilen, es wurden hauptsächlich Elektro-Installationsmaterialien an Handwerker verkauft.
Gehuwd 17 jun 1925 (25 Sivan 5685) Lörrach (Germany), leeftijd 29 jaar, bron: Genealogie/Parenteel: Richheimer from Gemmingen (17 of 18 jaar gehuwd) met: Maria Bloch [I57191], leeftijd bij huwelijk 26 jaarDochter van Meier Bloch en Sophie Weil. Adoptienaam: Mary Rich, bron: Gedenkbuch fur die Karlsruhe Juden. Geboren 5 apr 1899 (25 Nisan 5659) Lörrach (Germany), bronnen: Genealogie/Parenteel: Richheimer from Gemmingen, Kriss Foundation Database. Overleden 15 mei 1955 (23 Iyar 5715) Philadelphia, Pennsylvania, USA, leeftijd 56 jaar, bron: Gedenkbuch fur die Karlsruhe Juden Aus "Gedenkbuch für die Karlsruher Juden" Maria Richheimer-Bloch gelang es, aus dem Lager Gurs, wohin sie von Rivesaltes am 26. Februar 1942 (das Datum ist unklar!) wieder zurück gebracht wurde, herauszukommen - wie und durch wessen Hilfe ist ebenfalls unklar - und in der Illegalität vom 19. Juli 1943 - 18. März 1944 im Chateau des Deux ( Department Correze) und danach bis 18. Oktober 1944 in der Residence Surveillee a Lubersac ( Department Correze) die Kriegszeit in Frankreich zu überleben. Im April 1947 kamen Maria Richheimer und ihr Sohn Walter mit finanzieller Hilfe eines Verwandten in die USA nach Philadelphia. Sie nannte sich hier Mary Rich, der Sohn Walter Rich. Sie arbeitete hier einige Jahre als Fabrikarbeiterin und starb am 15. Mai 1955, einsam, verarmt, verbittert. Der Sohn machte eine bemerkenswerte Karriere als Designer mit umfangreicher Produktion von Messe- und Ausstellunggestaltungs - Materialien, mit einem Partner beschäftigte er hier zeitweise über 100 Menschen. Zeitweilig betrieb er auch eine Werbeagentur. Jedenfalls hatte er es offenbar zu einem gewissen Wohlstand gebracht. Er lebt - soweit bekannt kinderlos - zurückgezogen in den USA.
Kind:
1.
Walter Richheimer [I57196]Adoptienaam: Walter Rich, bron: Gedenkbuch fur die Karlsruhe Juden, adoptienaam: Roger Rich, bron: Kriss Foundation Database living - details excluded | |||
Gezins gebeurtenissen
Neem contact op.

